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ressemeldungen

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13.9.2011, Quelle Kieler Nachrichten
Nachwuchs auf Punktejagd
Großer Andrang herrschte beim Kinderfest in Bredeneek - Florin zog die Gewinner
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| Bei bestem Wetter
strömten die Mädchen und Jungen aus Preetz
und dem Umland zum Kinderfest nach Bredeneek.
Fotos Paar |
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| Nach den Spielen
schmeckte Jonas (links) und Noah die
Bratwurst richtig gut |
Lehmkuhlen. Strahlender
Sonnenschein: Das
war mehr, als die Veranstalter
für das große
Kinderfest in Bredeneek
erwartet hatten. Damit
wurden die monatelangen
Vorbereitungen
der Stiftung Schloss
Bredeneek, der Gemeinde
Lehmkuhlen und der
Schlosseigentümer Angela
und Jürgen Paustian
belohnt
Gut 30 Vereine, Verbände und
weitere Akteure aus Preetz
und den Gemeinden des Amtes
Preetz-Land hatten sich
tolle Mitmachspiele und
Wettbewerbe ausgedacht und
freuten sich über den großen
Andrang.
Pünktlich um 11
Uhr kamen die ersten Familien
mit dem Shuttle-Service
der Verkehrsbetriebe Kreis Plön in Bredeneek an. Mit einer
Spielekarte versorgt, ging
es für den Nachwuchs auf
Punktejagd. Jede absolvierte
Aktion brachte einen bunten
Punkt auf der Sammelkarte,
mit der die fleißigen Kinder
am Nachmittag an einer Verlosung
teilnehmen konnten.
Baumklettern, Ponyreiten,
Treckerfahrten, Erbsenmodelle,
Musikinstrumente bauen,
Seife kneten und "Stressbälle"
mit Sand füllen: Mit
viel Fantasie hatten sich die
Akteure Spiele ausgedacht
und auf dem Gelände des
Schlosses aufgebaut. Sie
mussten nicht lange auf spiellustige
Kinder warten. Bereits
in der Mittagszeit bildeten
sich vor den Ständen lange
Schlangen. Wahrend Max
beim Warten vor dem Baumkletterstand
Geduld bewies,
bogen andere Kinder erstmal
zum Kegeln oder Balancieren
auf der Slackline ab.
Moritz
gehörte zu den kleinsten Teilnehmern
der Spiele, war aber
mit Feuereifer beim "Socken
an die Wäscheleine hängen"
der Sternenkinder-Stiftung
dabei. Die Taekwon-Do-Gruppe aus Preetz zeigte im
Schatten der mächtigen Bäume
ihre Übungen. In den Pausen
tobten die kleinen Kämpfer
in ihren weißen Anzügen zu den attraktiven Spielen.
Zur Stärkung gab es Kuchen,
Kaffee, Eis und natürlich
auch Bratwurst, die sich
auch Jonas und Noah schmecken
ließen. Am Nachmittag
traten müde Eltern mit glücklichen
Kindern den Heimweg
an, wie Rieke aus Preetz, die
besonders stolz war, als witzige
Biene geschminkt nach
Hause zu fahren.
"Das ist sicher nicht das
letzte' Kinderfest in Bredeneek
gewesen" , versprach Organisator
Reinhard Gromke
von der Stiftung Bürgerschloss
Bredeneek. Das Fest
sei rundum gelungen, so das Fazit von Veranstaltern und auch der Besucher. 157
hatten 15 Punkte erreicht und die Spielekarten ausgefüllt in die Losbox
geworfen. Als besonderer Gast konnte der kleine Florin die 25 Gewinner ziehen,
die mit wertvollen Preisen wie einer Fahrt in den Tierpark Hagenbeck oder
Freikarten für das Schwimmbad nach Hause gingen. Der Junge aus Jevenstedt hatte
auf einem Kinderfest in seiner Heimatstadt einen Luftballon losgeschickt, der in
Bredeneek gelandet war, und wurde spontan als Glücksfee eingeladen. sp
16.7.2011, Quelle Kieler Nachrichten
Von Bürgern für Bürger
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Reinhard Gromke, Angela Paustian und Norbert Langfeldt (von links)
freuen sich auf viele Mitwirkende und Besucher beim regionalen
Kinderfest im Park des Bürgerschlosses Bredeneek am 11.September. Foto
Jacobs |
Großes Kinderfest im Schloss-Park geplant
Lehmkuhlen. Vor vier Jahren gab es schon einmal ein
großes Kinderfest im Park des Schlosses Bredeneek. 2000 Besucher sind damals auf
Einladung des Amtes Preetz-Land gekommen. Nun soll das Event am Sonntag,
11. September, ab 11 Uhr wiederholt werden. Regie
führen diesmal die Eigentümer Angela und Jürgen Paustian, die Gemeinde Lehmkuhlen und die Stiftung
Bürgerschloss Bredeneek. Eine Reihe von Vereinen
und Organisationen hat sich schon zum Mitmachen
angemeldet. Weitere Mitstreiter werden gesucht.
"Viele Bürger haben immer
mal wieder nachgefragt, ob es das Fest noch einmal geben
weit", erzählt Angela Paustian.
"Ein herausragendes Ereignis wie dieses darf vielleicht auch nicht zu oft sein",
kommentiert
Norbert Langfeldt, der Bürgermeister von Lehmkuhlen. Die Weichen für die
Neuauflage des Festes von Bürgern für Bürger sind jedenfalls gestellt. Die
Fäden für die Vorbereitung laufen
bei Reinhard Gromke, Vorstandsmitglied im Stiftungsverein, zusammen. Wir möchten,
dass sich das Bürgerschloss Bredeneek als ein
regionales Zentrum für die Bürger öffnet und ins Bewusstsein rückt", erklärt er.
Kinder und Familien sind daher eingeladen, in und um das
Schloss einen erlebnisreichen und fröhlichen Tag zu verbringen. Rund 20 Vereine
und Institutionen haben sich bereits als Mitwirkende gemeldet. "Wir haben noch
Kapazitäten frei und würden uns
über weitere ehrenamtliche Organisationen freuen, die sich und ihre Arbeit
vorstellen möchten. Sponsoren sind natürlich auch willkommen", sagt Gromke.
Auf einer drei Hektar großen
Parkfläche vor der
Schlosskulisse sollen insbesondere
spannende Spiele für
Kinder bis 14 Jahre angeboten
werden. "Gleichzeitig soll das
Interesse der Eltern und Kinder
für diejenigen, die diese
Aktivitäten organisieren, geweckt
werden", so Gromke.
Mit dabei sind beispielsweise
Gemeinden, Kindergärten,
Jugendfeuerwehren, der
Ortsjugendring Preetz, der
Schusterachtverein, Sportvereine
und auch Privatpersonen.
Bei einem Gewinnspiel
kann zudem bei verschiedenen
Stationen auf Punktejagd
gegangen werden. Und natürlich
gibt es Gelegenheiten
zum Essen und Trinken. Ein
Bus-Shuttle-Service von und
zum Garnkorb nach Preetz
sowie zum Rastorfer Kreuz
soll die Anreise erleichtern.
Das nächste Treffen zur
Vorbereitung des Festes ist am
Montag, 1. August, 19Uhr, im
linken Flügel des Schlosses.
Informationen erteilt Reinhard Gromke darüber hinaus
unter Tel. 043421728897 sowie
unter buergerschloss-bredeneek@arcor.de per E-Mail. jac
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28. Juni 2011 - Quelle: Report KN-life!
Alte Baukunst in neuem Glanz
KN life! Einblick in das Herrenhaus Bredeneek bei
Preetz
Der rote Teppich war ausgerollt, über dem Herrenhaus
Bredeneek herrschte fast wolkenloser Himmel: Schöner
konnte es nicht sein, als die Abonnenten das
prächtige Gebäude betraten und sich zusammen mit
Ingo Bubert auf eine historische Zeitreise begaben.
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Linkes Bild: Günter Joswig (l.) erfuhr von Kurt
Lange viel Wissenswertes über das Schmieden und
durfte es selbst ausprobieren. Rechtes Bild:
Sammelleidenschaft: Traute Senftleben (l.) und Jutta
Züngel interessieren sich sehr für alte Schlösser
und Herrenhäuser und sammeln historische Fotos. |
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Fasziniert wanderten die Blicke von Hannelore Möller
und Karin Schühmann durch die mit viel Liebe frisch
renovierten Räumlichkeiten. Marmor, edle Hölzer,
prunkvolle Kronleuchter, antikes Mobiliar: Die
Teilnehmer des KN life!-Einblicks hatten viel zu
bestaunen, während Experte Ingo Bubert lebhaft die
bewegte Geschichte des Herrenhauses erzählte und
seine Gäste langsam in den eleganten Kaulbach-Saal
führte. Hier schmücken großformatige Gemälde die
Wände und erinnern an vergangene Zeiten. „Diese
Bilder hat der berühmte Historienmaler Wilhelm von
Kaulbach zwischen 1862 und 1865 unter Assistenz
seines Schwiegersohns, August von Krelings,
ursprünglich für das Donner-Schloss in Altona
gemalt. Sie wurden später nach Bredeneek überführt
und zeigen Szenen aus dem Leben Kaiser Karls des
Großen.”
Nachdem auch Abonnent Klaus Schardin die Bilder
eingehend betrachtet hatte, rätselte er: „Hinter
jedem erfolgreichen Mann steht doch eine Frau. Wieso
ist die nirgendwo zu sehen?“ „Karl der Große hat
sich gerne mit seinen Töchtern geschmückt“,
antwortete der ehemalige Geschichtslehrer prompt.
Bei Kaffee und Kuchen genossen die Gäste die
einzigartige Atmosphäre im Kaulbach-Saal.

Unter den künstlerischen Händen von Isabel Lange
(l.) ist diese feine Kette mit Libelle und Perlen
entstanden. Anziehend schön fand Antje Torkuhl
dieses Schmuckstück.
Anschließend ging es über eine Freitreppe hinaus in
den herrlichen Park mit seinem wunderschönen alten
Baumbestand. Vorbei an exotischen Bäumen wie der
amerikanischen Roteiche und der kaukasischen Buche
führte der gemütliche Spaziergang zur ehemaligen
Reithalle. In dieser alten Halle mit einer noch
erhaltenen Pferdebox hat der Kieler Kunstschmied
Kurt Lange seine Werkstatt und Ausstellungsräume
eingebaut. Eisen, Kupfer, Messing und andere Metalle
verarbeitet er hier zu künstlerischen
Schmiedearbeiten. Das alte Handwerk präsentierte er
seinen Besuchern exemplarisch an einem historischen
Schmiedebeschlag. Den Hammer auf ein glühendes Stück
Eisen schwingen, das wollte Günter Joswig schon
immer einmal. Er krempelte seine Ärmel hoch, ließ
den kiloschweren Hammer immer wieder auf den Rohling
fallen und schmunzelte: „Ich hätte ein Stück Kuchen
mehr essen sollen!“ Neben der Schmiedewerkstatt
überzeugt Isabel Lange mit Schmuckarbeiten aus
Silber, die sie in ihrer kleinen eigenen Werkstatt
fertigt.
Das Herrenhaus Bredeneek war eigentlich schon dem
Verfall preisgegeben, bis das Ehepaar Angela und
Jürgen Paustian es 2004 kaufte und Flügel für Flügel
und Raum für Raum wieder auf Vordermann brachte. Als
herausragendes Kulturdenkmal im Land steht es unter
Denkmalschutz.
KURZINTERVIEW MIT INGO BUBERT VOM HERRENHAUS
BREDENEEK
Herr
Bubert, als ehemaliger Geschichtslehrer führen Sie
nun Interessierte durch das Herrenhaus. Wie kam es
dazu?
Ich war 35 Jahre lang als Geschichtslehrer in
Preetz tätig und fragte mich: Welche historischen
Denkmäler gibt es in Preetz und Umgebung? Ich stieß
auf die vielen Gutshöfe mit ihren Herrenhäusern im
Kreis Plön und habe mich mit deren Geschichte
beschäftigt.
Welches war die größte Herausforderung bei
der Sanierung des Hauses?
Als das Ehepaar Paustian Ende 2004 das Herrenhaus
Bredeneek erwarb, war es in einem sehr schlechten
Zustand. Vor allem waren einige Räume von
Hausschwamm befallen. Dem Ehepaar Paustian ist es
gelungen, den Hausschwamm nachhaltig zu bekämpfen.
Die gelungene Restaurierung des Hauses bedeutet für
mich eine große Freude.
Welcher Raum liegt Ihnen persönlich am
Herzen?
Am liebsten sitze ich im Kaulbach- Saal des
Herrenhauses und betrachte die Kolossalgemälde. Sie
zeigen Szenen aus dem Leben Kaiser Karls des Großen,
der zu den bedeutendsten europäischen Herrschern
gehörte.
..Stiftung Bürgerschloss Bredeneek e.V." -
was bedeutet das?
Um das Herrenhaus und den Park dauerhaft
der Nachwelt zu erhalten, strebt das Ehepaar
Paustian die Errichtung dieser Stiftung an. Das
Herrenhaus soll der Öffentlichkeit dienen.
Wie wird das Herrenhaus genutzt?
Es finden Empfänge, Familienfeiern,
Ausstellungen, Konzerte und Rezitationsabende statt.
In Zusammenarbeit mit der Amtsverwaltung Preetz-
Land können in dem Herrenhaus auch standesamtliche
Trauungen durchgeführt werden. Haus und Park bilden
einen stilvollen Rahmen für Hochzeiten.
Holsteinischer Kurier
vom 13.10.2010
Neuer Preis für
Denkmalpfleger
13. Oktober 2010 | Von bl
Der "Denkmalfonds Schleswig-Holstein" hat einen
neuen Preis für Denkmalpfleger gestiftet. Der
"Hartwig-Beseler-Preis" soll künftig an
Persönlichkeiten vergeben werden, die sich um die
Denkmalpflege im Lande besonders verdient gemacht
haben. Der Preis soll an den 2005 verstorbenen
ehemaligen Landeskonservator Hartwig Beseler
erinnern und erstmals 2011 vergeben werden.
Das beschloss der Verein jetzt auf seiner jüngsten
Sitzung in der Villa Wachholtz. Der mit 400
persönlichen und institutionellen Mitgliedern größte
Bürgerverein des Landes tagte erstmals in seiner
über 30-jährigen Geschichte in Neumünster, um über
seine Förderungen für 2010 zu beschließen. Unter
anderem sollen in diesem Jahr die Kirchengemeinde
Flemhude zur Sanierung einer historischen Gruft, ein
Privathaus an der historischen Stadtmauer in Lübeck
sowie das Schloss Bredeneek bei Preetz mit
Förderzuschüssen bedacht werden. In Neumünster hatte
der Verein zuletzt 2009 die Sanierung des Mausoleums
Molf auf dem Nordfriedhof mit 3000 Euro unterstützt.
Bei den turnusgemäßen Neuwahlen im Vorstand wurden
Werner Helms-Rick, Geschäftsführer des Sparkassen-
und Giro-Verbandes in Kiel, als Vorsitzender sowie
die Neumünsteraner Verlegerin Gabi Wachholtz als
Stellvertreterin in ihren Ämtern bestätigt.
KielerLeben vom 31.8.2010
"Ja. ich will!"
Am vergangenen Wochenende fand im Schloss Bredeneek
der zweite Kieler Hochzeitsball statt. Unter dem
Motto Schottland kamen wieder hunderte Gäste
zusammen, die ihre wunderschönen Kleider und Anzüge
noch einmal ausführen wollten, und feierten bis in
die frühen Morgenstunden.
Empfangen wurde die Gäste mit einem Glas Sekt,
anschließend ging es zum Dinner. Ein Drei-Gang-Menü
erwartete die Hochzeitspaare. Das weitere
Abendprogramm hielt allerlei Interessantes zum Thema
schottische Traditionen bereit. Pünktlich um
Mitternacht wurde die riesige Hochzeitstorte
angeschnitten.
Dienstleister rund ums Thema Hochzeit stellten sich
vor. Präsentiert von der Eventagentur cèile, gab es
einige Highlights an diesem Abend: Eines davon waren
die außergewöhnlichen Fotoshootings vor Ort. Eine
professionelle Fotografin und ein Make-up-Artist
stylten die Brautpaare und sorgten für Make-up,
Frisur sowie das Foto von diesem besonderen Abend.
Ein gelungenes Fest, das einen an die wunderbaren
Momente des schönsten Tags des Lebens erinnert –
oder schon einen Ausblick darauf gibt.
von Friederike Schultz
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Kieler Nachrichten vom
10.8.2010
2. Hochzeitsball auf
Bredeneek
Kiel. Ganz im Zeichen von
Schottland und seinen Traditionen, von echtem Haggis
mit einem Gläschen Whisky dazu und dem Ceilidh Dance
steht der 2. Kieler Hochzeitsball am 28. August auf
Schloss Bredeneek. Der Ball richtet sich nach
Angaben der Kieler Veranstalter "ceile - private
events" an alle verheirateten und unverheirateten
Paare, die gerne in einem schönen Ambiente feiern
möchten.
Um Mitternacht wird die Hochzeitstorte angeschnitten
- angekündigt von einem Piper. Gäste können zwischen
einer Dinnerkarte für 99 Euro pro Person (Einlass ab
18 Uhr inkl. Drei-Gänge-Menü) und der Flanierkarten
(Einlass ab 20.30 Uhr) für 39 Euro pro Person
wählen. Dress Code für den Abend: ganz zu dem Motto
passend im Kilt für die Herren oder für die Damen
das Hochzeitskleid, Ballkleid oder ebenfalls zum
Motto passend.
Kartenbestellungen entweder telefonisch unter Tel.
043 07/93 90 20 oder per E- Mail an mg@ceile.de
Kieler Nachrichten vom
5.12.2009
Bredeneeker Treppenhaus
in Lehrlingshänden
Baustelle des Maler- und
Lackiererhandwerks im Schloss
Bredeneek - „Hier kam schon der
Putz von den Wänden", erzählt Jürgen Paustian. Jetzt
schaut der Hausherr im Schloss Bredeneek
(Lehmkuhlen) begeistert auf die Wände im
Treppenhaus, die zum größten Teil schon im neuen
Glanz erstrahlen. Seit Anfang der Woche ist hier
eine Lehrlingsbaustelle des Maler und
Lackiererhandwerks Schleswig-Holstein und der
Aktionsgemeinschaft „Ausgezeichneter
Ausbildungsbetrieb" eingerichtet. Das Treppenhaus
wurde renoviert und in Schablonentechnik gestaltet.
Heute Nachmittag sollen die elf Lehrlinge, darunter
vier Frauen, fertig sein. Die Denkmalbehörde hatte
die Farbtöne vorgegeben. Die Lehrlinge mussten
sogenannte Farbachsen als Proben anlegen, die dann genehmigt wurden,
berichtet Obermeister Jens Meier. Anschließend
wurden die Farben angemischt. Ein roter Streifen
grenzt einen dunklen und einen helleren Grundton ab.
Darüber soll noch ein schmalerer graugrüner Streifen
kommen. Verwendet wurden Silikatfarben, die keinen
Kunststoff enthalten.
Den Arbeitsplan haben die Auszubildenden selbst
aufgestellt. Sie arbeiten eigenverantwortlich unter
der fachkundigen Hilfestellung von
Ausbildungstrainer Jens Meier und Hans-Hinnerk
Holtorf. „Wenn's läuft, schreiten wir nicht ein", so
der Obermeister. Dazwischen gibt es immer wieder
Theorieeinheiten.
„Wer als Geselle selbstständig arbeiten soll, muss
als Lehrling trainieren dürfen", lautet das Motto
der Aktionsgemeinschaft, in der 34 Malerbetriebe des
Landesinnungsverbandes zusammengeschlossen sind.
Eine Erfolg versprechende betriebliche Ausbildung
könne nicht in der Schule, sondern nur auf der
Baustelle erfolgen. Unter stützt wird die
Lehrlingsbau stelle vom Wirtschaftsministerium des
Landes. Bei einem Besuch gestern
überreichte Staatssekretärin Tamara Zieschang einen
Förderbescheid über 11300 Euro, der auch noch ein
weiteres Projekt von Ende September, bei dem
Lehrlinge den Rumpf des Museumsschiffes „Passat" in
Travemünde gestrichen hat ten, mit einschließt. SR
Eine
Lehrlingsbaustelle hat das Maler- und
Lackiererhandwerk Schleswig-Holstein auf Schloss
Bredeneek eingerichtet. Foto S. Rönnau
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Ostholsteiner Zeitung vom 24.10.2009
Sängerduo Tenöre4you mit klarer Rollenverteilung in
Bredeneek
Von Karsten Lang
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Tenöre4you:
Tony Tchakarov (links) und Flamen Patov
gastierten im Herrenhaus Bredeneek.
Foto Lang |
Bredeneek - Zwei Tenöre zwischen
Klassik und Pop: Das Sängerduo Tenöre4you gastierte
im Herrenhaus Bredeneek. Hausherr Jürgen Paustian
war begeistert. Über 100 Zuschauer ließen sich das
Konzert des Duos im Kaulbachsaal des Herrenhauses
Bredeneek nicht entgehen. „Das bestärkt mich in
meinem Bestreben, das Haus für Kulturveranstaltungen
zu etablieren", so Paustian. Vor dem Konzertbeginn
wandelten die Gäste durch die Hallen und bestaunten
das Interieur. Dann erlosch das Licht. Die
Bühnenbeleuchtung wurde eingeschaltet und die beiden
Tenöre schritten zum Konzertpodium.
„Sie wundern sich bestimmt, dass der
Eintrittskartenverkäufer auch singen kann" begrüßte
Tony Tchakarov das Publikum. Er hatte zuvor an der
Eingangspforte als Einlasser fungiert. Dann startete
Sängerkollege Plamen Patov die Begleitmusik von der
CD zum ersten Lied Amupola - einer
rührseligen Pop-Ballade. Die Rollenverteilung des
Duos wurde sofortklar. Patov eher mit einer
schlanken Musicaltenor-Stimme ausgestattet, ließ
seidenweiche Phrasierungen erklingen. Als Tchakarov
einsetzte, ging ein Raunen durchs Publikum. In
bester Belcanto-Manier brachte sein kräftiger
Heldentenor die Luft zum Vibrieren. Es folgten
Schlag auf Schlag die Gassenhauer aus der leichten
klassischen Literatur und aus dem Pop-Genre.
Manches geriet dabei einen Tick zu schmalzig. Das
Ave Maria so derart „verbogen" dargeboten,
hätte eigentlich zu kollektiven Schneuzer-Attacken
im Publikum führen müssen. Dagegen dann ein
peppig-poppiges Orchesterarrangement zum
Albinoni-Hit Adagio. Beide Sänger
verpassten der lyrischen Melodie Leichtigkeit und
herzerfrischenden Schwung. Patovs leichter
Musicaltenor passte sich dabei wunderbar in das
Arrangement ein. Soli gab es auch. Beim Gospel-Song
Amazing Grace bewies Plamen Patov, dass er
durchaus die Kunst des Shouters (Vorsängers) mit
gekonnten Verzierungen beherrscht. Etwas mehr
,,Biss" in der Stimme wäre allerdings wünschenswert
gewesen. Das Publikum bedankte sich bei den Sängern
nach jedem Lied mit kräftigem Applaus.
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Ostholsteiner Zeitung vom 21.9.2009
Südflügel des
Herrenhauses ist für Seminare gerüstet
Bredeneek - Mit einem Konzert
stellte der Verein Stiftung Bürgerschloss Bredeneek
die fertiggestellten Seminarräume im Südflügel des
historischen Gebäudes vor. Der Gebäudetrakt
präsentiert sich in neuem Glanze. Bis auf kleine
Arbeiten ist die Renovierung dort abgeschlossen.
Nachdem die Gemeinden des Amtes Preetz-Land
bekanntlich die Planung eines
Bürger-begegnungszentrums unter der Trägerschaft des
Amtes im vergangenen Jahr mehrheitlich abgelehnt
hatten, gründete sich der Stiftungsverein. Da die
Schlossbesitzer, das Ehepaar Angela und Jürgen
Paustian, ihren Plan, das Gebäude und den rund sechs
Hektar großen Park der Öffentlichkeit als Kultur-
und Veranstaltungszentrum zu öffnen, nicht
aufgegeben haben, wurde Hand in Hand mit dem
Stiftungsverein weiter geplant. So wurde der Ausbau
des Südflügels voran getrieben. Die Kosten dafür hat
das Ehepaar Paustian übernommen.
Jetzt zeigen sich die Räume in historischem Chic und
sind bestens geeignet für Seminare. Insgesamt 280
Quadratmeterfläche, aufgeteilt in mehrere Räume,
stehen im Erdgeschoss des Gebäudes zur Verfügung. In
einem großen Saal können problemlos Seminare für bis
zu 30 Teilnehmer abgehalten werden. Weitere kleinere
Räume können für Arbeitsgruppen genutzt werden.
In einem Durchgangsraum ist der Grundstock einer
Bibliothek eingerichtet worden. „Hier wird ein
Bücherfundus aufgebaut, der sich thematisch mit dem
vernetzten Denken beschäftigt", erklärte Lehmkuhlens
Bürgermeister Norbert Langfeldt, der auch im
Vorstand des Stiftungsvereins Sitz und Stimme hat.
Eine Teeküche und ein großer Empfangsbereich gehören
ebenfalls zum Südflügel. Alle Räume werden mit
Tagungstechnik ausgerüstet.
Viele der rund 80 Gäste nutzten am Sonnabend vor dem
Konzert der Norddeutschen Sinfonietta mit ihrem
Programm „Cello im Wind" die Gelegenheit, den neuen
Glanz des Südflügels zu bestaunen. „Fantastisch" war
mehrheitlich die Reaktion.
Eine Überraschung gab es für den Stiftungsverein und
Ehepaar Paustian: Birger Kupper von der Kieler
Volksbank überreichte 2500 Euro als Startkapital für
den weiteren Ausbau. kol
Der Verein „Stiftung Bürgerschloss Bredeneek" steht
ordentlichen und fördernden Mitgliedern offen. Die
ordentliche Mitgliedschaft ist für Menschen gedacht,
die sich im Verein mit verschiedenen Aktivitäten
einbringen wollen. Fördernde Mitglieder können
Personen (Jahresbeitrag 120 Euro) und Organisationen
(Jahresbeitrag 240 Euro) werden.
Informationen: Tel. 04342/788763

Überraschung: Birger Kupper von der
Kieler Volksbank (Zweiter von links) überreichte an
das Ehepaar Angela und Jürgen Paustian so wie das
Vorstandsmitglied des Stiftungsvereins Bürgerschloss
Bredeneek, Norbert Langfeldt, einen Scheck. |
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Kieler Leben vom 3.9.2009
Die Braut noch einmal küssen
Die
Hochzeit ist der schönste Tag im Jahr - und so schnell
wieder vorbei. Das findet auch Magdalena Grimmond. Sie ist
Hochzeitsplanerin und hat auf Schloss Bredeneek den ersten
Kieler Hochzeitsball veranstaltet.
KIELerLEBEN-Online-Reporterin Ute Walter hat sich in der
romantischen Kulisse umgesehen und sprach mit der
Veranstalterin über das Event und ihre Leidenschaft.
Es ist Samstagabend und bereits dunkel. Farbige Lichter
lassen das Schloss Bredeneek romantisch in der Dunkelheit
erstrahlen, vor dem Portal ist ein roter Teppich
ausgebreitet, der in die mit unzähligen Blumengestecken
geschmückte Eingangshalle führt. Kleine Stehtische sind mit
weißem Stoff drapiert, eine Vielzahl an Kerzen sorgen für
gemütliches Licht. Überall stehen gutgelaunte Paare - die
Männer in Anzügen, die Frauen tragen wunderschöne weiße
Kleider. Unter ihnen ist auch Magdalena Grimmond, ihrer Idee
entstammt diese traumhafte Kulisse, in der der erste Kieler
Hochzeitsball stattfindet.
Es sei ein Jugendtraum von ihr gewesen, erklärt die
34-Jährige auf die Frage, wie sie auf die Idee zu der
Veranstaltung kam. Magdalena Grimmond selbst hat 2008
geheiratet: Es sei so schade, dass man das schöne Kleid nach
der Hochzeit nicht mehr anziehen könne. Entweder man
verkaufe es oder es hänge ewig im Schrank. "Der eigene
Hochzeitstag geht so schnell vorbei, man hat so viel zu tun,
dass man weder sich selbst noch den Tag an sich richtig
genießen kann", erzählt sie weiter.
Als sie dann das romantische Schloss Bredeneek als Location
für eine andere Hochzeit besuchte, konnte sie sich die Räume
vor sich wunderbar voll tanzender Paare vorstellen. Das habe
ihren alten Traum wiedererweckt - und so konnte die Planung
beginnen. Die Idee für den Ball begeisterte die Gäste: 150
Paare sind gekommen, um sich noch einmal feierlich
herauszuputzen und ein zweites Mal den schönsten Tag ihres
Lebens zu feiern. Dazu gehört ein Eröffnungswalzer, eine
Verlosung der Kieler Volksbank, ein Feuerwerk und ganz
traditionell: Pünktlich um Mitternacht gibt es die
Hochzeitstorte.
Magdalena Grimmond plant bereits für das nächste Jahr, dann
soll es einen weiteren Hochzeitsball geben. Dieser wird wohl
wieder in die Sommerzeit gelegt werden, damit die
wunderschönen Parkanlagen des Schlosses genutzt werden
können. "Aber es wird Überraschungen geben, es wird nicht
jedes Jahr dasselbe sein", betont sie, "dem Gast soll
schließlich etwas geboten werden."
Auf die Frage, was ihr am Besten an ihrem Beruf als
Hochzeitsplanerin gefällt, erzählt sie: "Es ist sehr
stressig, aber auch für mich selbst eine sehr
emotionsgeladene Geschichte. Es ist der rührendste Moment,
wenn das Brautpaar schließlich vor dem Altar steht." Da
rollen auch bei ihr noch die Tränchen. "Aber eins steht
fest: Wenn es mich irgendwann nicht mehr rührt, werde ich
aufhören." Aber das wird bestimmt noch eine Weile dauern,
bei all den verliebten Blicken um sie herum an diesem Abend.
von Dana Wengert
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Kieler Nachrichten vom 15.6.2009
Gelungene Premiere fürs
Weinblütenfest
Edle Tropfen waren gefragt am Wochenende auf Schloss
Bredeneek/Gemeinde Lehmkuhlen: Auf Initiative des
Gastronomen Markus
Barckhan
(links) aus Kiel lief auf dem Anwesen von Angela und
Jürgen Paustian das erste Weinblütenfest mit
Handwerk, Kunst und Kulinarischem. Im Herrenhaus und
im Schlosspark waren Stände aufgebaut mit Produkten
von Mitgliedern des Vereins
„Feinheimisch", der sich für regionale Kochkultur
einsetzt. Dazu gab es Einblicke in die Schmiedekunst
und andere Darbietungen. Angeschlossen war sogar ein
Oldtimer-Fahrradtreffen. Rund 1400 Besucher waren zu
Gast, so Barckhan, der mit der Resonanz „sehr
zufrieden" war und für den Herbst ein Erntedankfest
mit ähnlichem Programm ankündigte. Text/Foto Breer
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Kieler Nachrichten vom 18.4.2009
Kunst in direkter
Nachbarschaft zum SchlossKurt
Lange zog mit Werkstatt und Ausstellungsräumen nach
Bredeneek bei Preetz
Lehmkuhlen - Die Umgebung ist
hochherrschaftlich, weite Felder, Wälder und ein
Schloss. Der Kieler Kunstschmied Kurt Lange (51)
tauschte sein Domizil an der Hamburger Chaussee
gegen eine Reithalle neben dem Schloss Bredeneek
(bei Preetz). Auch wenn das Schloss manchmal als
Herrenhaus bezeichnet wird und erst 1830 vom
Hamburger Bankier Donner erbaut wurde, so ist es
dennoch einen Ausflug wert, zumal nun auch im
unmittelbarer Nähe Lange dort Eisen, Kupfer, Messing
und andere Metalle zu künstlerischen
Schmiedearbeiten verarbeitet. In eine alte Reithalle
von rund 900 Quadratmetern baute der Kunstschmied in
jahrelanger Arbeit Werkstatt, Ausstellungsräume und
Wohnung ein. Nach 25 Jahren in beengten
Verhältnissen in Kiel, kann er nun auf das Mehrfache
seiner alten Flächen zugreifen. Mit seinem Gesellen
und einem Lehrling arbeitet er zurzeit
an zwei vier Meter hohen Fenstern der Christkirche
Rendsburg. Vor der Werkstatt begrüßt die
Besucher sein dritter rostbrauner Elefant, der
vierte wurde während des Kieler Umschlags vor dem
Handwerkerzelt in Angriff genommen. Lange baute
schon eindrucksvolle Leuchter für den Lübecker Dom,
entwarf Plastiken, moderne Gitter und Tore,
restaurierte eiserne Bögen am alten Eiderkanal und
Gitter am Holtenauer Leuchtturm. Er schuf eine
Konstruktion in der Nikolaikirche, die es dem Küster
ermöglicht die großen Deckenleuchter mit Armkraft
herunter zu ziehen und die Kerzen einfach zu
erneuern. „Spaß an der Sache und professionelle
Ernsthaftigkeit" ist sein Motto, das er in seiner
30-jährigen Berufstätigkeit immer verfolgte. Seine
Frau lsabel Koberstein-Lange (45) überzeugt an
gleicher Stelle mit Schmuckarbeiten, die sie in
einer kleinen eigenen Werkstatt fertigt. Die alte
Schmiede in Kiel wird von Langes Sohn weitergeführt
und demnächst offiziell übergeben.
JKK

Kurt Lange (51) vor seiner neuen Schmiede
in Bredeneek mit dem dritten rostbraunen
Elefanten. Der vierte ist in Arbeit.
Foto JKK
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Kieler Nachrichten 23.12.2008
Ein Schloss mit Park für die
Öffentlichkeit
Lehmkuhlen: Verein „Stiftung
Bürgerschloss Bredeneek" gegründet
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Der Verein „Stiftung Bürgerschloss
Bre-deneek" steht ordentlichen und fördernden Mitgliedern
offen. Die ordentliche Mitglied-schaft ist für Menschen
gedacht, die sich im Verein durch verschiedene Aktivitäten
engagieren wollen. Fördernde Mitglieder können alle Personen
(Jahresbeitrag 120 Euro) und Organisationen (Jahresbeitrag
240 Euro) werden. Aufnahmeanträge und weitere Informationen
gibt's im Herrenhaus Bredeneek, Tel. 04342/788763.
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Der Vorstand des neu gegründeten Vereins
„Stiftung Bürgerschloss Bredeneek" (von rechts): Jürgen
Paustian, Norbert Langfeldt, Reinhard Gromke.
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Lehmkuhlen/Bredeneek - Sie
wollen aus ihrem Haus im Lehmkuhlener Ortsteil Bredeneek,
das gemeinhin als „Schloss Bredeneek" bezeichnet wird,
einen Ort der Bürgerbegegnung und -bildung machen. Angela
und Jürgen Paustian sind diesem Ziel einen Schritt näher
gekommen: Am Wochenende gründete sich der Verein „Stiftung
Bürgerschloss Bredeneek".
Paustians als Eigentümer des Herrenhauses
sind mit ihrer seit längerem bestehenden Idee, den Menschen
der Region ihre Türen zu öffnen, auf viele offene Ohren
gestoßen. Sie lebte weiter - auch nachdem die Planungen, im
Südflügel ein Bürgerbegegnungszentrum unter Trägerschaft des
Amtes Preetz-Land einzurichten, bekanntlich an der
mehrheitlichen Ablehnung der amtsangehörigen Gemeinden
gescheitert sind.
Das Gebäude mit insgesamt rund 2700
Quadratmetern Nutzfläche und der sechs Hektar große Park mit
altem Baumbestand sollen nach den Vorstellungen des
Hamburger Ehepaares einmal dauerhaft der Öffentlichkeit in
der Form einer privaten Stiftung zur Verfügung gestellt
werden. Der jetzt gegründete Verein möchte dieses Vorhaben
vorbereiten und nachhaltige Grundlagen dafür schaffen. Die
in der Satzung formulierten Zwecke sind die Förderung der
„Sanierung und Erhaltung des unter Denkmalschutz stehenden
Kulturdenkmals" und die Bürgerbildung (von kulturellen
Veranstaltungen bis hin zu Seminaren, Vorträgen, Workshops
und Kongressen).
Die Gemeinde Lehmkuhlen bringt sich ganz
wesentlich ein, und hat (wie berichtet) die Vereinsgründung
befürwortet und ein „Startgeld" von 3000 Euro bewilligt. Sie
ist eines der acht Gründungsmitglieder und sitzt, vertreten
durch den Bürgermeister oder ein Mitglied der
Gemeindevertretung, „automatisch" im Vorstand. Der derzeit
auf drei begrenzten Führungsriege gehört also Dr. Norbert
Langfeldt als amtierender Bürgermeister an.
Die Bedeutung des Herrenhauses für die
Gemeinde Lehmkuhlen sei schon immer groß gewesen, sagt er,
und „Lehmkuhlen hat Interesse daran, dass dieses
Kulturdenkmal erhalten bleibt und zugänglich ist". Langfeldt
engagiert sich auch als Privatmann für den Verein, und ganz
privat sind auch Günter Kalin (Bürgermeister von Postfeld
und stellvertretender Amtsvorsteher Preetz-Land) sowie
Reinhard Gromke (Leitender Verwaltungsbeamte des Amtes
Preetz-Land) dabei. Gromke ist das einzige gewählte
Vorstandsmitglied. Dritter im Bunde ist Jürgen Paustian, dem
als Eigentümer laut Satzung ein „Pflichtsitz" zusteht. Er
bezeichnete die Vereinsgründung als „zukunftsweisend" und
machte sein Anliegen deutlich, das „Haus fit zu machen für
die nächste Generation". Angela und Jürgen Paustian haben
das Herrenhaus Bredeneek im November 2004 erworben und die
notwendige Sanierung mit hohem finanziellen und persönlichen
Einsatz vorangetrieben. Auch die Arbeiten an dem maroden,
schwammbelasteten Südflügel haben sie erst einmal allein in
Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde Angriff genommen.
Der größte Teil ist bereits geschafft, im nächsten Frühjahr
werden die ersten Veranstaltungen dort angeboten.
hbr
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